Unsere Schulprojekte

2016 haben wir uns, die LehrerInnen und SchülerInnen der Josef-Schaeben-Schule auf den Weg gemacht zur Klasse 2000. Wir sind Teil des in Deutschland am weitesten verbreiteten Gesundheitsprogrammes Klasse 2000 zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung in Grundschulen, das betreut wird durch speziell geschulte Gesundheitsförderer.

Ziele des Programmes sind, dass sich Schüler Wohlfühlen und gesund bleiben.

Schwerpunkte sind:

  • Gesund essen und trinken
  • Bewegen und entspannen
  • Sich selbst mögen und Freundschaften
  • Problem-/Konfliktlösung
  • Selbstreflexion und Neinsagen

Das Programm findet integriert im normalen Stundenplan statt, wodurch zuvor erlerntes Wissen und Strategien kontinuierlich erlernt und gefestigt werden bis sie zu unserem Alltag gehören. Hierbei unterstützen uns die Symbolfiguren Klaro und Klara.

Im Herbst 2015 starteten an beiden Standorten die ersten Sprachpatenschaften. Zurzeit gibt es bei uns 17 Sprachpaten!

Ziel des SmiLe-Projekts ist die individuelle Unterstützung der sprachlichen Bildung von Kindern mit Zuwanderungsgeschichte durch ehrenamtliche Sprachpatinnen und -paten.

Interessierte werden vorab sowohl über didaktische und methodische Herangehensweisen informiert, als auch in interkultureller Sensibilisierung, Vorurteilsbewusstsein, Umgang mit Heterogenität und Vielfalt geschult. Anschließend werden die Sprachpatinnen und -paten wohnortnah an Schulen oder Kindertageseinrichtungen vermittelt, um dort mit Kindern spielerisch in die deutsche Sprache einzutauchen. Sie betreuen ihr jeweiliges Patenkind entweder vormittags oder nachmittags eins zu eins in enger Zusammenarbeit mit der jeweiligen Institution.

Kontakt:

Jutta Bernardy
Telefon 02251/15-697
Mail: jutta.bernardy@kreis-euskirchen.de

Kontaktlehrerin Frau Mösch

Wir nehmen seit Sommer 2017 am Projekt „ Rucksack Grundschule“ teil!

Es ist ein Elternbildungsprogramm, in dem die Eltern erfahren, wie sie ihre Kinder in der allgemeinen und schulischen Entwicklung zu Hause optimal fördern können. Die Gruppen werden von Müttern unterschiedlicher Herkunft besucht, deshalb ist die Gruppensprache Deutsch. Die Mütter nutzen sehr gerne diese Möglichkeit, ihre Deutschkenntnisse hier zu erweitern und dies auch in den gemeinsamen Übungen mit dem Kind zu Hause fortzusetzen.

Durch die Teilnahme an der Rucksackgruppe werden Mütter besser in das Schulleben eingebunden, beteiligen sich aktiv an Veranstaltungen der Schule und finden besseren Zugang zum deutschen Bildungssystem. Es trägt somit auch zur Elternpartizipation bei. Eltern werden wahr- und ernstgenommen und zu gleichberechtigten Bildungspartnern.

Die Grundschulen erhalten mit „Rucksack Grundschule“ ein Angebot zur mehrsprachigen und interkulturellen Unterrichts- und Schulentwicklung, das auf Wertschätzung und Anerkennung von Vielfalt, Ressourcen und Kompetenzen beruht und im Schulprogramm festgeschrieben wird.

Im Rucksack-Programm finden unter der Leitung einer zweisprachig tätigen Elternbegleiterin, die selbst über einen Migrationshintergrund verfügt, regelmäßig einmal in der Woche Eltern- bzw. Mütter-Treffen statt.

In der Gruppe wird den Müttern oft parallel zu den im Unterricht behandelten Themen Erzähl-, Bastel- und Spielmaterial in deren Muttersprache mit nach Hause gegeben. Die Mütter beschäftigen sich möglichst täglich mit ihrem Kind mit diesen Materialien in ihrer Familiensprache.

In der Müttergruppe werden auch Fragen der Erziehung, des Familienlebens, der Schulentwicklung, etc. besprochen. Die Mütter werden durch Exkursionen, Referenten etc. vertraut mit den sozialen und kulturellen Einrichtungen der Umgebung.

Die Elternbegleiterin wird durch eine Lehrkraft an der Schule (Rucksack-Kontaktlehrerin, Freistellung für Integrationsaufgaben) unterstützt sowie durch Fortbildungsangebote des KI vorbereitet und begleitet.

Kontakt: 

Ricarda Brecher
Telefon: 02251/15-331
E-Mail: ricarda.brecher@kreis-Euskirchen.de

Kontaktlehrerin Frau Mösch

Elternbegleiterin Frau Friederich

Seit April 2018 findet am Hauptstandort unseres Grundschulverbundes, an der Josef Schaeben Schule, der herkunftssprachliche Unterricht (HSU) in Russisch statt.

Der herkunftssprachliche Unterricht ist ein Angebot für Schülerinnen und Schüler, die zweisprachig aufwachsen. Dieser Unterricht trägt zum Erhalt der Mehrsprachigkeit bei. Für die Kinder und Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte sind die mitgebrachten Herkunftssprachen und die Kultur der Herkunftsländer Teil ihrer Identität.

Aufgabe des Unterrichtes ist es, auf der Grundlage des gültigen Lehrplanes die herkunftssprachlichen Fähigkeiten in Wort und Schrift zu erhalten, zu erweitern und wichtige interkulturelle Kompetenzen zu vermitteln.

Grundsätzlich kann jeder Schüler und jede Schülerin mit Zuwanderungsgeschichte am HSU in der jeweiligen Herkunftssprache teilnehmen. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass bereits Grundkenntnisse der Herkunftssprache vorhanden sind und in der Familie gepflegt werden.

Kontakt:

Kommunales Bildungs- und Integrationszentrum
Ilhan Güngör
Telefon: 02251 15-503
E-Mail: ilhan.guengoer@kreis-euskirchen.de

Russisch Lehrkraft/Weilerswist Frau Alsabekova 0178-6761907

Kontaktlehrerin Frau Mösch

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