Aus aller Welt

Aus aller Welt

Drei Tage beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler im Grundschulverbund Erft-Swist mit Projekten „Aus aller Welt“. Über einige Länder trugen die Kinder besonders intensiv Informationen und Materialien zusammen: Indien, Russland, Brasilien, das alte Ägypten und die Naturvölker in Amerika, Afrika und Australien. Auch China war mit dem „Turm von Hanoi“ vertreten, einem Geduldsspiel, das die Kinder selbst herstellten. Tänze (Brasilien), Gesang (Naturvölker), Spiele, Malerei, Leckereien aus aller Welt – das waren einige der zahlreichen Themen, aus denen die Kinder vorab auswählen konnten.

Am Freitag, den 4. Mai und Samstag, den 5. Mai präsentierten Schüler und Lehrer ihre Ergebnisse. In Metternich ist zweifellos der neue „Totempfahl“ am Rand des Schulhofs jetzt ein echter Hin-Gucker. Ein großer Baumstamm, der als Treibholz am Rheinufer gestrandet war, wurde von den Kindern phantasievoll angemalt und noch am Freitagnachmittag von drei kräftigen Vätern einbetoniert. Das schöne Wetter machte hungrig und durstig. So war das reichhaltige Buffet mit Speisen aus aller Welt rasch weggeputzt. Nicht nur die Kinder hatten viele exotische Speisen vorbereitet, auch viele Eltern steuerten leckere Sachen bei.

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Samstags war in Weilerswist die Projektvorstellung. Türme aus aller Welt, gebaut aus unterschiedlichen Materialien, zum Beispiel aus Marshmallows, wurden von den Besuchern besonders aufmerksam bestaunt. „Was man aus verschiedenen Materialien nicht alles basteln und gestalten kann“, wunderten sich einige Eltern. Kein Wunder allerdings, dass bei solch weichem Bau-Material der Turm von Pisa sich noch mehr zur Seite neigt als üblich.

Bei der Projektarbeit gibt es keine „Klassen-Unterschiede“, das heißt Kinder aller Schuljahre arbeiten, je nach ihren Fähigkeiten und Interessen, gemeinsam an einem Projekt ihrer Wahl. Das jahrgangsübergreifende Lernen fördert die Sozialkompetenzen der Schülerinnen und Schüler. Schulleiter Hans-Adolf Müller-Schönborn und Konrektorin Angela Peters waren begeistert, dass die Kinder sich untereinander so toll ergänzten und sehr entspannt in die Projektarbeit einbrachten. „Selten erleben wir die Kinder so motiviert und ausgeglichen, wie an solchen Projekttagen“, resümierten übereinstimmend Müller-Schönborn und Peters. Und für die Kinder hätten die Projekttage ruhig noch bis zu den Pfingstferien weiter gehen können, weil „das Lernen so einfach mehr Spaß macht“, fanden einhellig die Kinder an beiden Schulstandorten.

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